Neurobiologie

Prof. Dr. Gerald Hüther

"Wir-Menschen im Wandel"
Das »Café Botanik« am Rande der Göttinger Altstadt ist noch leer
an diesem Septembermorgen. Ein gemütlicher Ort, umgeben von Bäumen und Blumen.
Irgendwie ein passender Ort für ein Gespräch mit Gerald Hüther,denke ich.
Denn dieser Mann beschäftigt sich ja auch mit Wachstum;
zwar nicht mit dem Wachstum von Pflanzen, aber doch mit dem sich entfaltenden
Leben – mit der Entfaltung von in uns Menschen schlummernden Potenzialen,
von Anlagen, von Möglichkeiten. Und zwar von den Möglichkeiten,
die uns in die Wiege gelegt sind.

Das ist es, was Gerald Hüther interessiert:
Er möchte wissen, »was wir sind, und was wir sein könnten«,
wie der Titel des jüngsten seiner zahlreichen Bücher lautet.
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Prof. Dr. Gerald Hüther

Neue Management-Kompetenzen
Werden die Grundbedürfnisse des Menschen erfüllt, dann ist er begeistert und hoch motiviert.
Prof. Dr. Gerald Hüther im Gespräch über Führungskunst und Gehirnforschung.
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Das Interview führte Carola Malzner.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Magazins CHEFINFO

Prof. Dr. Gerald Hüther

echt männlich
Von alten Rollenbildern zum "Neuen Mann"
„Ganz unter uns gesagt: Es sieht nicht gut aus. Der Wind hat sich gedreht
und der Boden, auf dem unsere Väter und Großväter noch einigermaßen
stehen konnten, ist schneller ins Rutschen gekommen, als sie das
je hätten ahnen können.“
Interview lesen [338 KB]

Das Interview führte Christa Spannbauer.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Wege-Verlages.

Prof. Dr. Gerald Hüther

Begeisterung ist Doping für Geist und Hirn
Erinnern Sie sich noch an dieses Glücksgefühl, mit dem Sie sich als kleines Kind
auf den Weg gemacht haben, die Welt zu entdecken? An diese unglaubliche Offenheit,
Gestaltungslust und Entdeckerfreude?
Die meisten Erwachsenen haben nur eine getrübte Vorstellung von dieser den ganzen Körper
durchströmenden Begeisterung. Wären diese Erinnerungen präsenter, wären viele Sorgen,
Probleme und Nöte des Erwachsenseins gar nicht existent.
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Erstveröffentlichung in: "Lebensart"


Prof. Dr. Gerald Hüther

"Die neurobiologische Verankerung von Erfahrungen . . ."
Die das Denken, Fühlen und Handeln des Menschen bestimmenden neuronalen Verschaltungsmuster
und synaptischen Verbindungen sind weitaus plastischer als man lange Zeit angenommen hatte.
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Prof. Dr. Gerald Hüther

Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn
"Wie wird ein Mann ein Mann? Oder etwas präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte,
schließlich das, wofür sich der Betreffende aufgrund seines Geschlechtsteils hält?
Diese Frage beschäftigt den Biologen, Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther in seinem neuen Buch.
Die wichtigste Erkenntnis der Hirnforschung lautet: Das menschliche Gehirn ist weitaus formbarer,
in seiner inneren Struktur und Organisation anpassungsfähiger, als bisher gedacht. Die Nervenzellen und Netzwerke
verknüpfen sich so, wie man sie benutzt. Das gilt vor allem für all das, was man mit besonderer Begeisterung
in seinem Leben tut. Was aber ist es, wofür sich schon kleine Jungs, später halbstarke Jugendliche und schließlich
die erwachsenen Vertreter des männlichen Geschlechts so ganz besonders begeistern? Und weshalb tun sie das?
Warum hat für viele oft gerade das so große Bedeutung, was den Mädchen und Frauen ziemlich schnuppe ist?
Männer sind von anderen Motiven geleitet und benutzen deshalb ihr Gehirn auf andere Weise –
und damit bekommen sie zwangsläufig auch ein anderes Gehirn.
Wenn es Männern gelänge, sich nicht an Wettbewerb und Konkurrenz auszurichten,
sondern die in ihnen angelegten Potenziale zu entfalten, fände eine Transformation auf dem Weg
zur Mannwerdung statt. Dann gäbe es kein schwaches Geschlecht mehr."
Interview lesen [202 KB]


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