Bildung
Breath
Das Filmprojekt "Breath - with each breath you take you choose life"
wurde von Stefan Rainer und Sandra Felder ins Leben gerufen und produziert.
Die Grundidee des Filmes beruht darauf, dass jeder Mensch gewisse Talente
und Fähigkeiten mit in dieses Leben bringt und diese auch umsetzen sollte.
Denn um es mit den Worten von Prof. Dr. Gerald Hüther auszudrücken:
"Jemand der sein Talent lebt und der das auch leben kann wofür er brennt,
der ist immer erfolgreich … und dem gelingt auch vieles."
Um diese These zu unterstreichen, werden verschiedene Menschen aus
unterschiedlichsten Lebensbereichen die Zuschauer begeistern - Menschen,
die genau das tun: Ihre Berufung mit Leib und Seele leben.Egal ob Rockstar,
Spitzensportler oder Landwirt – alle gehen ihren individuellen Lebensweg.
Ein kreatives Kopf-Herz-Bauchgefühlprojekt mit wissenschaftlicher Umrahmung
gibt dem Zuschauer Mut seine Talente und seine Begeisterung ebenfalls zum Leben
zu erwecken!
Regie: Stefan Rainer und Sandra Felder, Österreich 2013,
Filmlänge: 73 Minuten
zum Filmtrailer
Den Film können Sie hier bestellen
Daniel Landau
Haltung bildet . . . (Das Script zur Sendung mit Daniel Landau auf OE1 - "Gedanken zum Tag")
„Selbst heute, wo es draußen regnet, macht sie uns drinnen Sonnenschein, wie alle Tage“.
Schöner kann man das feine Lächeln, das aus Evas Gesicht leuchtet nicht beschreiben.
Eva ist Schülerin einer der ersten Klassen in einer Neuen Mittelschule
in Tirol. Und die Beschreibung erhalte ich von einer Mitschülerin geliefert;
eine andere nickt heftig zustimmend: „Eva ist für die Klasse einfach wichtig.“
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Mut zum Leben – Filmprojekt
Das Vermächtnis der Auschwitzüberlebenden -
eine Dokumentation über Mut, Widerstand und die unzerstörbare Würde des Menschseins.
In unserem Film werden wir den Erfahrungen der Überlebenden, ihrer Weisheit, die durch tiefes Leid gewachsen ist
und ebenso ihrer Freude am (Über)Leben Raum geben. Neben persönlichen Interviews und Gesprächen begleiten wir unsere Protagonisten bei ihren öffentlichen Auftritten, bei Ausstellungen, Lesungen, Gedenkveranstaltungen
und politischen Veranstaltungen gegen Neonazismus.
Mit Überlebenden von Auschwitz: Der Sängerin Esther Bejarano, dem Maler Yehuda Bacon,
der Kinderbuchautorin Batsheva Dagan, der Autorin Éva Fahidi
Dokumentarfilm
Zdf - 3Sat
Regie: Thomas Gonschior, Christa Spannbauer
Drehbuch: Christa Spannbauer, Thomas Gonschior
Produzent: Thomas Gonschior
Mehr darüber hier
ALPHABET - der Film (Arbeitstitel)
"Mit dem Denken von Gestern werden wir die Probleme von Morgen nicht lösen"
Erwin Wagenhofer über seinen neuen Film
In einem Standard-Sommergespräch mit Minister Reinhold Mitterlehner hat Erwin Wagenhofer erstmals öffentlich
zu seinem neuen Film Stellung genommen. ALPHABET (Arbeitstitel) ist der dritte und abschließende Teil
einer Dokumentarfilmtrilogie, die 2006 mit WEE FEED THE WORLD ihren Anfang nahm und mit LETS MAKE MONEY
2008 ihre Fortsetzung fand.
Mit mehr als 400.000 Kinozuschauern allein in Österreich und weltweiter Präsenz seiner Filme ist Erwin Wagenhofer
einer der erfolgreichsten Dokumentarfilmschaffenden des Gegenwartskinos.
Das Thema Bildung steht im Mittelpunkt seines neuen Films. Die Grundlagen für unsere Auffassung der Welt
werden in unserer Kindheit und Jugend gelegt. Was wir lernen und wie wir es lernen ist für Wagenhofer
daher die zentrale Fragestellung zum Verständnis unserer Gesellschaft und ihrer sich zuspitzenden Probleme.
"Bildung ist der Schlüssel, um zu neuen Ansätzen zu kommen - doch die nötige Kreativität
wird an den Schulen zerstört. Wir erzeugen angepasste Pflichterfüller und unkritische Konsumenten."
Wagenhofer untersucht in einem internationalen Maßstab, wie Wissensdurst und Kreativität im Idealfall beflügelt
oder im Normalfall behindert werden. ALPHABET (Arbeitstitel) wird nicht nur kritische Analyse sein, sondern auch
Möglichkeiten zeigen, uns aus den Fesseln einer angstgesteuerten Lebensplanung zu befreien und - gemeinsam
mit unseren Kindern – das Denken neu zu erlernen.
Erste Informationen zum Film
Standard-Sommergespräch
Prof. Dieter Plappert
"Alles klar! Der Sauerstoff verschwindet, das Wasser steigt!"
Irrwege und Wege der naturwissenschaftlichen Bildung vom Kindergarten- bis ins Erwachsenalter
„Naturwissenschaften spielen in unserer Gesellschaft eine bedeutende Rolle. Denn der Wohlstand des Landes
beruht zunehmend auf dem „Rohstoff Bildung“, das Wissen avanciert zum Fließband des 21. Jahrhunderts.
Immer mehr unterstützen Wirtschaft und Politik deshalb die naturwissenschaftliche Frühförderung mit Fokus
auf Bildung im Vorschulalter. Bereits zu einem möglichst frühen Zeitpunkt möchte man das Interesse
der Kleinen wecken…“. So in Sabine Latorres Einleitung zu ihrer Dissertation „Naturwissenschaftliche Bildung:
der kumulative Aufbau von Kompetenzen auf dem Weg zu einem institutionsübergreifenden Curriculum“ [1] zu lesen.
Naturwissenschaftliche Frühförderung findet aus den unterschiedlichsten Motiven heraus statt.
Am Beispiel des „Kerzenversuchs" soll im Folgenden zunächst gezeigt werden, wie problematisch
eine sicher gut gemeinte Förderung sein kann. Anschließend soll ausgehend von dem Konzept
„Freiburger Forschungsräume“ ein Weg zu einer zukunftsfähigen, naturwissenschaftlichen Bildung
im Erwachsenenalter skizziert und begründet werden, der von einer wirklichkeitsgesättigten Lebenswelt
der Kinder im Kindergartenalter ausgeht.
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Gerald Hüther und Christa Spannbauer
Ein Plädoyer der Verbundenheit
Wir haben weltweite Aufgaben zu lösen, die das Zusammenwirken aller Beteiligten
dringend erforderlich machen. Die vielen jungen Menschen der Gegenwart,
die ganz selbstverständlich «wir» sagen, die sich gegenseitig unterstützen
und für den Erhalt der Umwelt, für soziale Gerechtigkeit und die Vielfalt kultureller
Lebensformen eintreten, leben uns dies bereits vor.
Sie sind die Potentialentfalter der Zukunft. Sie sind die Wegbereiter hin zu einer
Weltgesellschaft, in der wir uns zunehmend mit allen anderen Menschen verbunden wissen.
Aus: Gerald Hüther/Christa Spannbauer (Hg). Connectedness.
Warum wir ein neues Weltbild brauchen. Huber 2012.
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Peter Schipek im Gespräch mit Rita E. Kaufmann
"Selbstbestimmung und Beziehungslernen"
Achtsamkeit im Schulleben vermitteln
Der Lehrer ist mehr als die Summe seiner Rollen – er ist Mensch.
Und er ist Teil eines vielfältigen Beziehungsgeflechts.
Seine Persönlichkeit, seine Offenheit, seine Lern- und Beziehungsfähigkeit
machen ihn zum kompetenten Begleiter und Förderer des Kindes.
Rita E. Kaufmann beschreibt, wie Achtsamkeit Lehrer belastbarer macht
und sie dazu befähigt, ihre Ressourcen sinnvoll zu nutzen.
Ebenso beleuchtet die Autorin, dass ein Kind, das sich akzeptiert
und mit seinen Interessen ernst genommen fühlt, gerne lernt,
leistungsfähig ist und Verantwortung für das eigene Tun übernimmt.
Die positiven Auswirkungen einer wechselseitig achtsamen und empathischen Haltung
werden anhand vieler Beispiele beschrieben.
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"Selbstbestimmung und Beziehungslernen" - Das Buch
Prof. Dieter Plappert
Naturwissenschaftliche Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschulreife
Naturwissenschaftliche Frühförderung - die Akademisierung der Kindergärten
und Grundschulen scheint stetig fortzuschreiten. "Deutschland braucht Ingenieure" -
deshalb werden von der Industrie geförderte naturwissenschaftliche
und technikorientierte Kindergärten eingerichtet.
Dort werden in Forscherecken mit Forscherkisten meist aus dem Zusammenhang gelöste,
eng angeleitete Experimente durchgeführt, die oft mit pseudowissenschaftlichen,
aus dem 19. Jahrhundert stammenden Erklärungsmuster gedeutet werden.
Diese Entwicklung ist vom Erwachsenenen her gedacht - sie berücksichtigt nicht
die Entwicklung des Kindes, nicht, was das Kind in der heutigen Zeit,
im jeweiligen Alter benötigt. Artikel lesen [613 KB]
Beitrag mit freundlicher Genehmigung von:
Praxis der Naturwissenschaften-Physik in der Schule
Prof. Dr. Heinrich Dauber
Ungewissheitstoleranz als neue "Schattenkompetenz"-
brauchen wir ein "Recht auf Inkompetenz"?
Wie können wir uns in einer Welt voller Ungewissheiten persönlich und professionell zurechtfinden?
Brauchen wir für den Umgang mit äußeren und inneren Ungewissheiten neue Kompetenzen,
insbesondere "Ungewissheitstoleranz"? Wer entscheidet darüber, ob wir "kompetent" oder "inkompetent" sind?
Können wir uns diesen von Experten und Bürokraten verordneten neuen Kompetenzen entziehen?
Brauchen wir gar ein "Recht auf Inkompetenz"?
Je mehr ich über diese Fragen nachdachte und in der neueren sozialwissenschaftlichen Literatur nach Orientierung suchte, desto deutlicher wurde mir, wie zutiefst zweideutig und widersprüchlich beide Begriffe, der der Kompetenz wie der der Ungewissheitstoleranz, selbst sind. Sie können aus einer Haltung des Sich-Verlierens in unseren Emotionen und Vorstellungen, des resignativen Sich-fügens oder aus einer Haltung der wachen offenen Präsenz
für das, was sich in der äußeren und unserer inneren Welt abspielt, gestellt werden.
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Dr. Armin Krenz
Wenn Gedanken Flügel haben: Mit Kindern philosophieren
Fragen, die das Leben entdecken helfen
Der große Denker Aristoteles prägte vor nahezu zweieinhalbtausend Jahren
u.a. einen ganz bedeutsamen Satz: "Das Philosophieren beginnt mit dem Staunen".
Und es gibt Vieles mit Kindern zu bestaunen: dass es beispielsweise Vögel gibt,
die ihr Leben lang in der Luft bleiben, warum der Mond Ebbe und Flut bestimmt,
warum Flugzeuge überhaupt fliegen können und große Schiffe nicht untergehen
müssen, warum schlafende Vögel nicht von ihrem Ast herunterfallen oder warum
wir Menschen beim Niesen die Augen schließen?
Warum auch Männer Brustwarzen haben und ob Hamster und Hühner auch Schluckauf
kriegen können? Warum schrumpelt die Haut, wenn man längere Zeit im Wasser liegt
und warum löst die Seife den Badeschaum auf? Warum wirkt das Fell des Eisbären weiß,
obgleich die Haare farblos sind und warum bin ich als Mensch geboren
und nicht als sibirischer Tiger?
So gibt es tausende von Alltagsfragen, die Kinder und Erwachsene beschäftigen
und gedanklich regelrecht fesseln können. Fragen aus der Vergangenheit und die
Zukunft betreffend - und nun in der Gegenwart des Kindes von höchst aktuellem Wert!
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Lothar Krappmann
Kinder und Erwachsene - Wer lernt wie von wem?
Wenn sich universales Denken und Sprache verbinden ...
Vortrag beim Symposium Kindheit und Gesellschaft in Bregenz, 21.-23. Oktober 2010
Ich habe mich auf diesen Vortrag etwas unvorsichtig eingelassen.
Das Thema, wie Kinder und Erwachsene voneinander lernen, beschäftigt mich seit langem,
und es schien mir so gut zum Rahmenthema dieses Symposiums zu passen.
Als ich mich vor einiger Zeit dann daran setzte, meine verschiedenen Gedanken zu ordnen
und aufzuschreiben, merkte ich, dass ich nicht ohne einige Vorbemerkungen anfangen kann,
um mich klarer zu positionieren. Aber auch in diesen Vorbemerkungen kann ich nur andeuten,
wie ich mich zu einigen Problemen stelle, ohne sie gründlicher behandeln zu können.
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Dr. Armin Krenz
Bildungsgut "Werte" - Einleitungsgedanken
In vielen Wörtern unserer Sprache kommt das Wort "Wert" vor. So "verwerten" wir unterschiedliche Informationen,
sehen die vielfältigen Dinge und Ereignisse um uns herum als "wertlos" oder "wertvoll" an, "bewerten"
ohne Unterlass Ereignisse um uns herum, betrachten "wertbeständige" Güter entweder als besonders gut
oder lehnen sie aufgrund eines persönlichen "Werturteils" ab, nehmen nach einer erfolgten Arbeit eine mehr
oder weniger intensive "Auswertung" vor, investieren in bestimmte "Wertanlagen" oder ernähren uns mit "Vollwertkost".
Diese kleine Aufzählung von "Wertbegriffen" macht deutlich, wie tief verwurzelt das Wort "Wert" in unserem Sprachgebrauch
verwurzelt ist. Artikel lesen [85 KB]
Dr. Karl Gebauer
Bildungspolitik - Eine emotionale Mixtur aus Angst, Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Machtgelüsten?
Es konkurrieren im deutschen Bildungssystem zwei Konzepte miteinander. Auf der einen Seite steht eine Konzeption,
die den Plan und die von außen geleitete Planbarkeit von Bildung in den Mittelpunkt stellt. Diese Konzeption
berücksichtigt nicht die Ergebnisse der modernen Hirnforschung. Daneben gibt es eine Konzeption,
die ihre Wurzeln in der Kindergartenpädagogik hat. Sie geht von den Aktivitäten des Kindes aus, schafft
eine anregende Umwelt, strukturiert und rhythmisiert den Tagesablauf und achtet darauf, dass die Erzieherinnen
den Kindern emotional zugewandt sind. Diese Konzeption wird durch aktuelle Forschungsergebnisse gestützt.
In ihrem Kern geht es um die Aktivierung von Selbstwirksamkeit. Sie eröffnet Zukunft. Artikel lesen [8 KB]
