ADHS

Prof. Dr. Gerald Hüther - Generation Ritalin

Generation Ritalin
Die ursachen von Lern- und Verhaltensproblemen und die Wirkung
von Psychostimulanzien bei Schülern mit ADS-Symptomatik

in Deutschland werden gegenwärtig etwa 150 000 an ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) leidende kinder und Jugendliche mit niedrigdosierten Psychostimulanzien behandelt. weltweit sind es sogar einige millionen kinder. Die Effizienz dieser Behandlung wird bereits seit den 50er Jahren auf die dopaminfreisetzende wirkung dieser Substanzen zurückgeführt. Eine unzureichende Aktivität des dopaminergen Systems
im Gehirn dieser kinder wird deshalb für die Entstehung und Aufrechterhaltung der ADS-Symptomatik verantwortlich gemacht. wie tragfähig sind diese alten modellvorstellungen heute noch?
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Dr. Waltraut Barnowski-Geiser - Peter Schipek

"Dann hätte mein Leben, glaube ich, einen Sinn"
Kinder, die "nerven" oder "auffallen" werden heute fast automatisch mit der Diagnose AD(H)S
in Verbindung gebracht. Mit dramatischen Folgen:
Sie werden "krankgeschrieben" und um sie ruhig zu stellen, bekommen immer mehr
die Psychodroge Ritalin© verschrieben.
Völlig aus dem Blick verloren wird darüber, was in diesen Kindern eigentlich vorgeht,
was sie – buchstäblich – bewegt, und was die wahren Gründe für ihr Verhalten sind,
das die Erwachsenen stört.
Lesen Sie hier das Interview mit Dr. Waltraut Barnowski-Geiser [917 KB] zum Buch Jetzt reden wir.

Prof. Dr. Gerald Hüther

«ADHS ist keine Krankheit!»
Erfahrung gemeinsamen Erlebens ist entscheidend
ADHS ist keine Krankheitsentität, sondern nur die Bezeichnung für eine Sammlung von Symptomen,
die man bei Kindern beobachten kann. Die Betroffenen leiden nicht an einer Aufmerksamkeitsstörung
und haben auch keinen gestörten Hirnstoffwechsel, sondern eine mangelnde Sozialisationserfahrung.
Diese Auffassung vertritt Professor Gerald Hüther und stellt sich damit quer zur derzeitig vorherrschenden
Lehrmeinung. In einem Gespräch erläutert der Göttinger Neurobiologe seine Auffassungen.
Lesen Sie hier das Interview [166 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther

"ADHS ist die Folge veränderter Sozialerfahrungen" - Interview "Psychologie Heute"
Der Hirnforscher Gerald Hüther entwickelt eine neue Sicht auf die häufigste psychiatrische Erkrankung von Kindern
Mit Professor Gerald Hüther sprach Eva Tenzer - Lesen Sie hier das Interview [1.529 KB]

Prof. Dr. Gerald Hüther

"Schon das Kind anzuschauen und anzufassen, wirkt oft Wunder"
Ist das Zappelphilipp-Syndrom eine Krankheit?

Ein Gespräch mit dem Göttinger Neurobiologen Professor Gerald Hüther zur ADHS-Problematik.
Lesen Sie hier das Interview [17 KB]

Dr. Terje Neraal

ADHS Symptome verstehen – Beziehungen verändern
Kinder mit den Verhaltensstörungen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität, unter der Diagnose ADHS zusammengefasst, lösen in ihrer Umgebung sehr widersprüchliche Gefühle aus. Die Schwierigkeit zu begreifen,
was diese Kinder durch ihr gestörtes und störendes Verhalten zum Ausdruck bringen, ruft im Gegenüber einerseits Verunsicherung und Hilflosigkeit, auch Gereiztheit und Ärger, andererseits aber auch Mitgefühl und Anteilnahme hervor. Lesen Sie hier das Interview [288 KB]