Prof. Dr. Christina Krause
Dr. Christina Krause hat bis 2007 am Pädagogischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen als Professorin für Pädagogische Psychologie und Beratung gelehrt und geforscht. Sie ist Diplom-Pädagogin, promoviert und habilitiert
in Pädagogischer Psychologie.
In ihrem beruflichen Leben waren ihr das Heranwachsen und Gedeihen von Kindern immer ein besonderes Anliegen. Dafür hat sie sowohl als Lehrerin als auch als Forscherin keine Mühen gescheut und viele junge Menschen dafür begeistern können.
Schon an der Universität Greifswald (1974 bis 1991) begann sie mit der Erforschung der Entwicklung
des Selbstkonzepts und Selbstwertgefühls von Kindern und der Entwicklung eines Gesundheitsförder-
programms. Mit dem Wechsel an die Universität Münster (1991) und an die Universität Göttingen (1994)
setzte sie diese Arbeiten fort. Sie erwarb Zusatzausbildungen zur Verhaltenstherapeutin und Familien-
therapeutin und die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, um ihre Möglichkeiten
zur Einflussnahme auf die gesundheitliche Situation der heranwachsenden Generation erweitern zu können.
Mehrere Jahre war sie in lateinamerikanischen Ländern im Rahmen von DAAD-Programmen aktiv
und hat dort ihre Ideen in die Initiierung eines Studienganges für Beratungslehrer/innen einbringen können.
Heute ist sie in unterschiedlichen regionalen und internationalen Gremien tätig, und sie hat einen Verein gegründet,
um ihre Initiativen weiterhin in die Praxis einbringen zu können - Kess e.V. - Kinder entwickeln Selbstsicherheit
(www.kess-ev.de)
Schwerpunkte der gegenwärtigen Tätigkeit sind: (1) Psychische Gesundheit und Wohlbefinden in Kindergärten,
Schulen und Familien. (2) Möglichkeiten zur Umsetzung des Salutogenese-Konzepts in der Gesundheitsförderung.
Bücher:
Wie uns die Kinder sehen. Frankfurt/Main: Peter Lang (1996).
Das Ich-bin-ich-Programm. Selbstwertstärkung im Kindergarten mit Pauline und Emil.
Berlin: Cornelsen Scriptor (2009).
Was Kindern Halt gibt. Salutogenese in der Erziehung.
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (2009, gemeinsam mit R.-F. Lorenz.
